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26.04.2010
Medizinische Hilfe für Monopole
Kleine Kinder in den Niederlanden haben sehr häufig Schnupfen. Aber wissen Sie, womit sich die kleinen Kinder der 1-Euro-Schule in Äthiopien plagen?

Bauchschmerzen! Ein komplett unterschiedliches Krankheitsbild, gleichzeitig aber mit auffallenden Ähnlichkeiten: Eine große Vielfalt an Virusinfektionen, gegen die die kleinen Kinder abgehärtet werden. Willemijn und Aline fanden dies vergangenen Monat bei ihren Untersuchungen der Kinder der 1-Euro-Schule in Monopole heraus.

Der Unterschied zu den Niederlanden ist gewaltig. Hier habe ich ein sauberes Sprechzimmer und zahlreiche Möglichkeiten, die Kinder bedarfsgerecht zu behandeln. Aber dort begannen wir im Büro der Schule, häufig unterbrochen von allerlei anderen Aufgaben des Direktors: Genehmigungen für die Bauarbeiter, Unterschriften für den Wasserträger, Gespräche mit der Schulaufsicht und so weiter.  So ist eine Behandlung nicht möglich!

Es gibt im Nachbardorf nur einen kleinen Laden, der den Namen "Klinik" trägt, in dem Medizin fachlich fragwürdig verkauft wird. Allmählich wurde uns klar, wie die Menschen mit ihren Krankheiten umgehen und begannen über Hygiene, Malaria und Wundpflege zu unterrichten. So erklärten wir zum Beispiel, dass eine Verbrennung mit Wasser gekühlt werden sollte, um die Schmerzen zu stillen. Und dass man den Rat eines Doktors beherzigen sollte - nicht nur zur Hälfte, sondern vollständig - wenn man geholfen bekommen will.

In den vergangenen Wochen haben wir ein Gesamtbild des gesundheitlichen Befindens der Schulkinder bekommen. Der nächste Schritt ist es, einen guten Plan für die Gegend auszuarbeiten, ihre Lebensumstände zu verbessern.

Aline de Groot
 
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